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| Sujet: Magendrehung Mar 5 Juin - 16:04 | |
| Magendrehung:
Es besteht in den meisten Fällen ein Zusammenhang mit der Futteraufnahme (zu schnell, zu viel, zu viel Wasser). Wenn zu viel Futter aufgenommen wurde und danach noch viel getrunken wird, quillt das Futter noch auf und vergrössert die Menge im Magen. Ein Gasbildung im Magen (bakterielle Fermentation) kann ebenfalls ein Grund für die Magendrehung sein.
Sollte Ihr Hund folgende Anzeichen einer Magendrehung zeigen gehen Sie bitte unverzüglich in die nächste Tierklinik, denn der durch die Drehung (auch nur teilweise) entstandene Blutstau in den Hinterläufen führt meistens zu einer erhöhten Herzfrequenz bzw. Herzrythmusstöungen und zum raschen Tod.
Symptome der Magendrehung sind: Ruhelosigkeit, Würgen, erfolgloses Erbrechen, Auftreibung des Abdomens, starkes Speicheln. Es kann auch vorkommen, dass sich der Hund versteckt da es ihm unwohl ist. Der ultimative Test besteht im "den Finger in den Hals stecken" - Test. Sollte der Hund nicht erbrechen, sofort ins nächstgelegen Tierspital fahren. Bei Unklarheiten den Magen dort röntgen lassen.
Man kann der Magendrehung (Torsio ventriculi) vorbeugen, indem man dem Tier die tägliche Futterration in 2 oder noch besser 3 Rationen verfüttert und indem der Hund nach der Futteraufnahme ruht. Trockenfutter sollte nach Möglichkeit aufgequollen sein. Bei Hündinnen kann der Magen trapezförmig hochgenäht werden, während dem die Hündin operativ sterilisiert wird (allerdings sollte die Hündin aber nach der zweiten Läufigkeit, sprich ausgewachsen sein. Fragen Sie bitte Ihren Tierarzt danach.
Die genauen Ursachen dieser Erkrankung ist jedoch noch nicht klar definiert. Es entstehen Gase im Magen, die nicht entweichen können und so zu einer Aufblähung des Magens führen, bis letztlich die überdehnten Bänder reissen. Durch die natürliche Drehung des Darms dreht sich der Magen um 180° oder sogar um 360° wenn alle Bänder reissen. |
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